Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Hebammenstellen-Förderprogramm für die Jahre 2021 bis 2023 vorgeschlagen.

Damit soll die Situation in der stationären Versorgung und die Betreuungsrelation verbessert werden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Vorgesehen sei, dass pro 500 Geburten im Durchschnitt von drei Vorjahren jeweils 0,5 Vollzeitstellen förderungsfähig seien. Zur Entlastung der Hebammen und Entbindungspfleger solle eine Förderung von assistierendem medizinischen Fachpersonal in Höhe von zehn Prozent der Gesamtanzahl der in einer Fachabteilung für Geburtshilfe beschäftigten Hebammen und Entbindungspfleger ermöglicht werden.
Damit würden den Krankenhäusern zusätzliche Mittel zur Förderung neuer Stellen zur Verfügung gestellt.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 8.7.2020

 

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