Eine repräsentative Studie des Bundesfamilienministeriums von 2014 hat ergeben, dass 2013 von allen Kinderlosen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren 25 Prozent ungewollt kinderlos waren.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann den Angaben zufolge das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit einschränken sowie zu interpersonellen Problemen führen, insbesondere in der Partnerschaft oder im Kontakt zu Familie und Freunden. Starke psychische Belastungen könnten zu einem erhöhten Risiko für Depressivität und psychosomatische Auffälligkeiten führen, heißt es in der Antwort.

Zur Unterstützung betroffener Personen oder Familien in belastenden Situationen stünden bundesweit psychosoziale Beratungsstellen zur Verfügung.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 15.7.2020

 

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