Im vergangenen Jahr sind in Deutschland laut Bevölkerungsstatistik 14.358 Mehrlingsgeburten registriert worden.

In den meisten Fällen (14.088) handelte es sich um Zwillingsgeburten, in 265 Fällen um Drillinge, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Hinzu kamen fünf "sonstige" Mehrlingsgeburten.

Laut der Perinatalstatistik des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) kamen 2019 von 29.055 Mehrlingen 21.459 oder rund 74 Prozent durch Kaiserschnitt zur Welt.

Bei Mehrlingsgeburten ist den Angaben zufolge die perinatale Mortalität und Morbidität höher als bei Einlingsgeburten, was unter anderem mit Frühgeburten zu tun hat. Die Komplikationsrate hänge von unterschiedlichen Voraussetzungen ab, hieß es, darunter die Zahl der Feten und mütterliche Risikofaktoren.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 16.11.2020

 

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